2 Januar 2014 - 20:30
Teheraner Freitagsimam: Genf-2-Konferenz zu Syrien ohne Teilnahme Irans zum Scheitern verurteilt

Laut dem Prediger des Teheraner Freitagsgebets ist die internationale Genf-2-Konferenz zu Syrien ohne die Teilnahme der IR Iran zum Scheitern verurteilt.

Laut dem Prediger des Teheraner Freitagsgebets ist die internationale Genf-2-Konferenz zu Syrien ohne die Teilnahme der IR Iran zum Scheitern verurteilt. Hinweisend auf die Druckausübungen der USA, eine Einladung des Iran zu der Konferenz zu verhindern, sagte Ayatollah Seyed Ahmad Khatami: „Der Iran hat es nicht nötig, an der Konferenz teilzunehmen. Aber ohne den Iran wird die internationale Genf-2-Konferenz zu keinem Erfolg führen.“ „Der Iran ist eine große Macht in der islamischen Welt und vertritt immer vernünftige Standpunkte auf jeder Sitzung, an der er teilnimmt, was dem Hegemoniesystem nicht geföllt“, betonte er. Er würdigte zudem das Vorgehen der irakischen Regierung gegen die Terroristen in der Provinz Al Anbar im Westen Iraks. „Extremistische Terroristen begehen unterstützt von den USA in der Nahost-Region, u.a. in Syrien und im Libanon, Verbrechen und Anschläge“, so Ayatollah Khatami. „Die USA und ihre Verbündeten wollen, dass sich Unsicherheit in der islamischen Welt verbreitet, um ihre unheilvollen Ziele zu erreichen. Aus diesem Grund fördern sie die Gewalt und Unruhen in dieser Region“, ergänzte er. Ayatollah Khatami rief die sunnitischen Rechtsgelehrten auf, die Verbrechen der Extremisten, die im Namen des Islam in den Ländern der Region durchgeführt werden, zu verurteilen.